Steildach

Fachbegriffe rund ums Dach

1 Ganzer Dachstein
Erhältlich in verschiedenen Materialien.

2 Pultstein
Der Pultstein bildet den sauberen Abschluss beim Pultdach

3 Dachfenster
Das Mehrzweckfenster für Räume unterm Dach. Ideal auch als Dachausstieg.

4 Schluss-Stein
Er bildet den Abschluss am Ortgang, an Wänden und an Fenstern.

5 Mansardstein, Winkelstein
Für die Deckung von Dachknicken. Es gibt ihn in den verschiedensten Formen.

6 Halber Dachstein
Er ermöglicht eine Dachfläche nach Maß.

7 Schlagdübel und Dichtungsmasse (hier nicht sichtbar)
Dauerhaft sicherer Anschluss von geneigten Dachflächen an senkrechten Gebäudeteilen.

8 Sani-Lüfter
Formschöne, funktionssichere Entlüftung von aufsteigenden Leitungen.

9 Dunstrohraufsatz
Mit Durchgangspfanne und Wetterkappe. Für die sichere Entlüftung der aufsteigenden Leitungen.

10 Antennenaufsatz
Für einen sicheren Antennenanschluss.

11 Unterspannbahn
Zum Schutz vor Staub und Flugschnee.

12 Unterspannbahn-Lüfterelement
Zur Verbesserung der Lüftung eines Raumes unterhalb der Unterspannbahn.

13 Traufelement
Zur Lüftung für die Traufe mit Traufgitter.

14 Giebelstein, Ortgangstein
Für den fachgerechten Anschluss eines Daches.

15 Firstendscheibe
Für den Abschluss von First und Grat.

16 Dachschmuck
Für die individuelle Note.

Dachneigung

Landschaftliche und witterungsbedingte Gegebenheiten prägen die Dächer ganzer Regionen. Und so ist es verständlich, dass im überwiegend sturm- und regenreichen Norden steilere Dächer mit geringeren Dachüberständen zur bewährten Bautradition gehören. Das sorgt für schnellen Regenablauf und
reduziert bei starkem Windeinfall die Sogbelastung am Dach.

Demgegenüber sind in südlicheren Regionen Dächer mit flacherer Neigung
und breiteren Dachüberständen weit verbreitet; allein, um dem Druck, den
winterliche Schneelasten mit sich bringen, besser standhalten zu können.
Hinzu kommt, dass mit Hilfe der flacheren Dachneigung das Abrutschen des
Schnees, der im Winter als zusätzliches „Wärmedämm-Paket“ dient, verzögert
wird.

Dachformen

Die Form eines Daches ist von vielen Einflussfaktoren abhängig. Wind und
Wetter gehören ebenso dazu wie die kulturelle Entwicklung, traditionell
bewährte und regionaltypische Eigenheiten oder das Vorhandensein von verarbeitbaren, natürlichen Rohstoffen.

Aber auch architektonische Vorstellungen, persönliche Vorlieben, Zeitgeist
und Mode, amtliche Vorschriften undstädtebauliche Vorgaben spielen eine
wichtige Rolle. Wie bei den Materialien und Farben gilt auch bei der Wahl der
Dachform: Vielfalt statt Einfalt.

Egal, wo Sie bauen und wie auch immer das Dach Ihres Eigenheimes aussehen
soll, der COBA-Fachhandel verfügt über die richtige Auswahl an Produkten, die Ihre Vorstellungen vom Wohnen unter einem schönen Dach wahr werden lassen.


Fassade

Neben dem Dach ist die Fassade ein entscheidender Faktor für die Optik
eines Hauses: die Fassade gibt Ihrem Haus das Gesicht. Und sie ist ein wichtiger Funktionsträger, denn sie kann entscheidend zum Wohnklima im Haus
beitragen.

Bei der Ausführung ist es deshalb besonders wichtig, auf gute Belüftung, Entwässerung und Wärmedämmung zu achten. Eine sorgfältige Detailausführung sorgt für Langlebigkeit und damit dauerhaften Schutz. Vertrauen Sie auch bei der Fassadengestaltung auf die fachkundige Beratung im COBA-Fachhandel und die Ausführung durch einen erfahrenen Dachhandwerker.

Fassadenverkleidung

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, eine Fassade zu gestalten:

  • das Material kann direkt auf die Außenwand aufgebracht,
  • als hinterlüftete zweite Schale oder
  • als vorgehängte Fassade ausgeführt werden.

 

Bei der Entscheidung über die Ausführung spielen wärme- und schallschutztechnische Überlegungen eine Rolle; zugleich sind die regionalen Witterungseinflüsse, baurechtliche Vorschriften sowie die Kosten relevant. Und natürlich der persönliche Geschmack des Bauherren: denn schließlich sollen Dach und Fassade eine harmonische Einheit bilden.

Direkt aufgebrachte Verkleidungen
Für diese Art der Verkleidung werden Materialien wie Klinker, keramische
Fliesen oder Platten sowie Natursteinplatten verwendet. Die so genannte
Verblendung kann entweder direkt durch eine Mörtelschicht angebracht
oder bei Klinkern und Vormauerziegeln als eigenständige zweite Mauerschale
vor der Außenwand errichtet werden. Die Fuge zwischen Hintermauer und
Vormauerfassade beträgt mindestens zwei Zen timeter. Die Verbindung der
beiden Wände erfolgt durch Anker.

Hinterlüftete Fassade
Auch bei der hinterlüfteten, vorgesetzten Schale wird eine Wand als
eigen stän dige, nicht tragende Wand vor gemauert. Die Verbindung zur Hintermauer erfolgt ebenfalls mit Ankern. Die Fuge beträgt bei dieser Fassadenart mindestens vier Zentimeter. In den Spalt zwischen der tragenden Hintermauer und der Fassade kann eine zusätzliche
Wärmedämmung eingebracht werden.

Vorhangfassade
Bei vorgehängten Fassaden werden die Verkleidungsmaterialien auf einer Unterkonstruktion aus Holz oder Metall montiert. Diese ist fest mit der Außenwand verbunden. Um eine Hinterlüftung zu erreichen, wird eine ausreichend breite Fuge erstellt, in die man eine zusätzliche Wärmedämmung einbringen kann. Als Verkleidungsmaterialien werden in der Regel Holz, Metall, Schiefer, Faserzement, keramische Fliesen, Platten oder auch Kunststoffelemente verwendet.


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